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Bund-Vorschlag zu ICE-Strecke

Der Bund für Umwelt und Naturschutz setzt sich bei der Planung der ICE-Strecke in Mannheim für die Alternative C ein, eine Strecke, die von Lorsch bis hinter Lampertheim führt. Nur mit dieser Gleisführung könne der Käfertaler Wald gerettet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Variante stellt nach Ansicht von Bund-Vorstand Arnold Cullmann die "sinnvollste Lösung" dar. Der Bund habe deshalb diese Trassenführung zusammen mit dem Raumordnungsverband beim Regierungspräsidium Darmstadt als Antrag eingereicht.

Bei ihrem Votum stützt sich der Bund auf Ergebnisse aus Untersuchungen und Gutachten zu den ökologischen Auswirkungen auf Klima, Grundwasser, das Oberflächenwasser, Freizeit und Landwirtschaft. Die Variante C sei 2,5 Kilometer kürzer als eine Trasse durch den Käfertaler Wald. Außerdem verbrauche sich mit etwa 13,5 Hektar viel weniger Fläche als ein Bypass durch das Naherholungsgebiet. Zudem würde durch die Waldtrasse Mannheim vom ICE-Netz der Bahn abgehängt.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald startete eine Unterschriftenaktion gegen die Trasse im Käfertaler Wald. Nach Meinung des Bund wäre es allerdings sinnvoller, die Alternativtrasse des Raumordnungsverbandes zu unterstützen, statt mit den von ML-Stadtrat und Vorsitzendem der Schutzgemeinschaft Rolf Dieter initierten Unterschriten einer "Werbeaktion der Mannheimer Liste" Beihilfe zu leisten. jan


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